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Stadtteile Sythen Flaesheim Lavesum Hullern

 

Der Ort Flaesheim liegt am nördlichen Rand des Ruhrgebietes im Lippetal nördlich der Haard

Ortsbild

In Flaesheim wohnen knapp 2000 Einwohner. Bedingt durch die gute Anbindung zur A 43 und zur A 52 sowie ein Unterangebot an lokalen Arbeitsstellen hat sich Flaesheim mittlerweile zu einem Pendlerdorf entwickelt. Auf der anderen Seite verbringen gerade aus dem Ruhrgebiet viele Leute hier ihre Freizeit, sei es zu Tagesausflügen in die nahegelegene Haard oder zum längeren Entspannen auf einem der nahen Campingplätze.
Das örtliche Leben ist geprägt durch die Tätigkeiten der ortsansässigen Vereine wie dem Sportverein SuS Concordia Flaesheim 1969 e. V. (dessen Frauenabteilung sich zusammen mit der Frauenabteilung des Rot-Weiß Hillen zum eigenständigen Bundesligaverein FFC Flaesheim-Hillen zusammengeschlossen hatte), dem Bürgerschützenverein, dem Heimatverein, der freiwilligen Feuerwehr und ihrem Spielmannszug.

Geschichte

Die ersten germanischen Siedlungs- und Grabfunde stammen aus der Zeit um 9 nach Chr. In der Zeit zwischen 700 und 720 waren die Sachsen auf dem Gebiet des heutigen Flaesheims, da man nahe der Stiftskirche heidnische Gräber fand.
Im Jahre 1166 stiftete Graf Otto I. von Ravensberg des Kloster zu Flaesheim. Die ersten Stiftsfrauen kamen aus dem rheinischen Knechtsteden und wurden nach der Regel des hl. Augustinus Prämonstratenserinnen genannt.
Nachdem Graf Otto II. von Ravensberg auf das Stift Flaesheim verzichtet hatte, ging es in den Besitz des Erzbischofs von Köln über.
Die Äbtissin Maria von Ketteler stiftete dem Kloster Flaesheim einen neuen Hochaltar, der vom Bildhauer Gerhard Gröninger aus Münster entworfen wurde.
Eine Schule wurde zum ersten mal 1717 erwähnt. Noch ist sie eine Pfarrschule, doch im Jahre 1799 wird mit dem Bau eines Schulgebäudes begonnen.
Im Jahre 1803 ging das Stift Flaesheim in den Besitz des Herzogs von Arenberg über, der es 1808 auflöst.
Seit dem 17. Oktober 1920 hat Flaesheim seine eigene Freiwillige Feuerwehr. Die Elektrizität kam 1922 nach Flaesheim und am 14. Juni 1939 wurde das Wappen Flaesheims festgelegt.
Seit dem 1. Januar 1975 ist die Gemeinde Flaesheim ein Ortsteil der Stadt Haltern. Zuvor gehörte sie zum Verwaltungsbereich der Stadt Datteln.
Homepage Ortszeit Flaesheim

Alternative Homepage zu Flaesheim

Der Ort Hamm-Bossendorf liegt am nördlichen Rand des Ruhrgebietes im Lippetal nördlich der Haard. Er zieht sich, ohne zentralen Platz, am Ufer des Wesel-Datteln-Kanals entlang.

Geschichte

Scherbenfunde lassen auf eine Besiedlung im 9. Jahrhundert und früher schließen. Bossendorf wurde 1188 als Teil der Pfarre Flaesheim erstmals urkundlich erwähnt. Zu dieser Zeit hieß Bossendorf (damals noch inclusive der heutigen Bauernschaft Bergbossendorf) Bosnippe, später Boßnip. Hamm (heute Hämmken) wurde unter dem Namen Hamma schon 1122 urkundlich erwähnt. Hamm und Bossendorf wurden dann im Jahre 1647 zu einem Pfarrbezirk vereinigt. Das heute zu Marl gehörende Sickingmühle gehörte ebenfalls zu diesem. Die durch die französischen Landesherren (1811-1813) gegründete Bürgermeisterei Marl (später Amt Marl) umfasste auch Hamm-Bossendorf. Diese Bindung an Marl endete erst 1975 mit der Gebietsreform, bei der Bossendorf und kleine Teile Hamms an Haltern am See fielen.

Hullern ist ein Ortsteil der Stadt Haltern am See und liegt 9 km östlich davon an der Bundesstraße 58. Es leben dort etwa 2.400 Einwohner, von denen ein großer Teil erst in den letzten 25 Jahren aus dem Ruhrgebiet zugezogen ist (Pendler). Nördlich liegt der Hullerner Stausee, der dem Halterner Stausee vorgelagert und mit diesem durch die Stever verbunden ist.
Schon in der Bronzezeit war Hullern besiedelt. Dies zeigen einige Funde aus der Bronzezeit.Der Grund für die frühe Besiedlung ist die reizvolle Lage zwischen den Flüssen Stever und Lippe.D ie erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem 16.Jahrhundert. Dort wurde es als Horlon erwähnt.Die jetzige Pfarrkirche St. Andreas stammt aus dem Jahre 1892.Dort halten die katholische und die evangelische Gemeinde ihren Gottesdienst ab. Seit dem 18. Jahrhundert gibt es auch eine Grundschule. Das jetzige Schulgebäude wurde im Jahr 1958 gebaut. Den Kindergarten gibt es seit 1973. Im Jahr 2000 wurde noch ein Anbau hinzu gefügt.

Homepage Ortsteil Hullern

Lavesum ist ein kleiner Ortsteil der Stadt Haltern am See in Nordrhein-Westfalen mit 1673 Einwohnern.

Heide bei Lavesum, anonymes Gemälde des 19. Jahrhunderts
Der Ort liegt am südlichen Rand des Münsterlandes inmitten des Naturpark Hohe Mark und etwa 6 km nördlich von Haltern.
Überregionale Bekanntheit hat Lavesum vor allem auf Grund des Freizeitparks Ketteler Hof und der immer beliebter werdenden Lebensmittelverkäufe direkt vom Bauernhof erlangt.

Geschichte

In frühen Urkunden ist der Ortsname in alter Form zu finden: Lowesheim, Loshein, Luoshem, Lohsum oder Lorzum.
Der Ortsname setzt sich aus zwei Teilen zusammen: Lo bzw. Loh = Wald und Hem bzw. Heim = Wohnstätte, Siedlung. Demzufolge bedeutet der Name Lavesum etwa: "Siedlung im Wald"
Die Gegend war bereits in vorchristlicher Zeit bewohnt, beurkundet ist Lavesum erstmalig im Jahr 930 im Güterverzeichis des Klosters Werden. Weitere Eintragungen in der älteren Geschichte fehlen jedoch. Nach Fertigstellung der Kapelle im Jahre 1467 erhielten 16 Familien (vorwiegend Handwerker) die Genehmigung zur Ansiedlung. Umrandet wurde dieser Siedlungskern von den drei großen Bauerngehöften König, Lohmann und Enstrup. 1837 wurde Lavesum dem Kirchspiel Haltern zugeordnet und 1930 in den Kreis Recklinghausen eingegliedert.
Bedeutendster Sohn von Lavesum ist Joseph König, der als Gründer der Lebensmittelchemie gilt. Noch heute weist ein Gedenkstein an der Kriegergedächniskapelle auf ihn hin. Im Jahre 2003 ist das Halterner Gymnasium ihm zu Ehren in Joseph-König-Gymnasium benannt worden. Noch heute ist der Hof, auf dem Joseph König geboren wurde, im Besitz der Familie König (auch „Königs Pinnken“ genannt).

Homepage Ortsteil Lavesum

Sythen ist mit ca. 5.700 Einwohnern das größte zu Haltern am See gehörende Dorf.
Der Ort liegt am südlichen Rand des Münsterlandes in Nordrhein-Westfalen. Als Sitnia wird Sythen bereits im Jahr 758 geschichtlich erwähnt. In diesem Jahr lagerte König Pippin in Sythen. Durch die verkehrsgünstige Lage ist Haltern ein bevorzugtes Zuzugsgebiet für junge Familien. Homepage 1250 Jahre Sythen

Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes Lippramsdorf befindet sich in einer Urkunde des Bischofs Wolfhelm aus dem Jahre 889. Bischof Wolfhelm (887 bis 895 Bischof in Münster) kam aus einer wohlhabenden Münsterländer Familie. Der ausgedehnte Besitz seiner Familie reichte von der Weser bis an die Lippe. Homepage Lippramsdorf

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